"Frankfurter Rundschau" im Tabloid-Format
Die "Frankfurter Rundschau" erscheint als erste überregionale Zeitung künftig nur noch im so genannten Tabloid-Format. Die erste Ausgabe erscheint am heutigen Mittwoch. Die neue "FR" ist jetzt nur noch halb so groß wie bisher.
|
| Bislang erschien die "FR" im großen, so genannten Nordischen Format. Künftig wird die Zeitung schrumpfen. Sie misst nur noch 28,5 Zentimeter in der Breite und 40 Zentimeter in der Höhe.
Das neue Format geht auch mit diversen inhaltlichen Veränderungen einher. Künftig gibt es unter anderem eine tägliche Doppelseite Bildung und Wissen sowie eine Meinungs-Doppelseite. Der Regional- und Lokal- sowie der Börsen- und Sportteil wurde den Angaben zufolge komplett überarbeitet. Ihren überregionalen Anspruch will die "FR" aber behalten.
Auflagenschwund soll gestoppt werden
Das wirtschaftlich angeschlagene Blatt erhofft sich vom neuen Format und von den inhaltlichen Veränderungen, den seit Jahren anhaltenden Auflagenschwund zu stoppen und neue Leser gewinnen zu können. Die linksliberale Zeitung erscheint seit mehr als 60 Jahren. Im kommenden Jahr soll der Sanierungsprozess beendet sein – dann sollen wieder schwarze Zahlen geschrieben werden.
Seit knapp einem Jahr gehört das Blatt mehrheitlich zum Kölner Verlag M. DuMont Schauberg, die SPD-Medienholding DDVG hält 40%. Derzeit hat die "Frankfurter Rundschau" eine Auflage von 40%. |
geld-online vom 30.05.2007 |