Das Handy als Fahrkarte
Wer in Düsseldorf, Dresden oder Hamburg unterwegs ist, dem genügt statt einer üblichen Fahrkarte ein virtuelles Ticket auf dem Telefon-Display. Für das Pilotprojekt haben sich 11 Regionen zusammengeschlossen.
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| Die Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr kann in einem Pilotprojekt per Mobiltelefon gekauft werden. Seit 2006 können auch bei der Deutschen Bahn Reservierungen und Fahrkarten direkt aufs Mobiltelefon geladen werden. Allerdings ist die Handhabung der Handy-Tickets bisher noch etwas umständlich.
Internetfähiges Handy
Man muss sich zunächst auf der jeweiligen Webseite der Verkehrsbetriebe oder der Bahn anmelden. Dazu benötigt man ein internetfähiges Handy, das auch MMS, die Multimedia-Variante der SMS, empfangen kann.
Außerdem muss erst ein Java-Programm auf das Handy geladen werden, wenn man in den teilnehmenden Regionen ein Busticket kaufen will. Zudem werden einige Telefon von dem Ticketsystem nicht unterstützt.
Unter www.dashandyticket.de kann man erfahren, ob und wie man seine Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr per Mobiltelefon kaufen kann.
Handy-Ticket in der Regel teurer
Laut der Verbraucherzentrale Hamburg ist das Handy-Ticket in der Regel teurer. Denn zu den Kosten der Fahrkarte kommt noch das Netzentgelt hinzu.
Fluggesellschaften denken über Handy-Ticket nach
Bei den Fluggesellschaften KLM und Air France kann man für einige europäische Flüge mit einem internetfähigen Handy einchecken oder seinen Sitzplatz reservieren. Die Bordkarte muss dann am Flughafen an einem Automaten oder am Schalter abgeholt werden. Dabei ist ein Vorteil die Zeitersparnis: Das Gepäck kann bis 30 Minuten vor Abflug aufgegeben werden. |
geld-online vom 12.09.2007 |