Midori: Das Ende von Windows?
Medienberichten zufolge entwickelt Microsoft einen Nachfolger für Windows. Beendet Midori nach 22 Jahren das Windows-Zeitalter?
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| Das Betriebssystem Midori soll schneller und sicherer sein, berichtet das Online-Portal "chip.de". Ob es jedoch überhaupt kommt, steht jedoch in den Sternen.
Dem Bericht des Online-Portals zufolge soll die Arbeitsgeschwindigkeit und –sicherheit des Systems nicht mehr abhängig davon sein, ob Anwendungen lokal oder über das Internet ausgeführt werden. Unter den aktuellen Windows-Versionen müssen Programme und Betriebsysteme oft aufwändig installiert und an die Hardware des Rechners angepasst werden. All das würde unter Midori wegfallen.
Geheimnis Virtualisierung
Midori setzt demnach auf Virtualisierung: Ein Teil des Betriebsystems übernimmt die Rolle des Hypervisors, Anwendungen laufen in virtuellen Bausteinen, Kompatibilitätsprobleme wie zum Beispiel unter Vista gibt es nicht mehr.
Problem Leistungsverlust
Bislang ist das Problem bei der Virtualisierung der Leistungsverlust. Offenbar hat Microsoft dafür eine Lösung gefunden. Midori soll ein vernetztes Betriebssystem sein. Lokale und entfernte Ressourcen sollen gleichzeitig genutzt werden können.
Große Festplatten könnten damit bald der Vergangenheit angehören. Der Nutzer kann stattdessen auf Netzwerk- und Online-Speicher zugreifen. Damit könnten selbst veraltete Notebooks zu Turbo-Rechnern werden, heißt es.
Midori – nur ein Forschungsobjekt?
Microsoft macht offiziell kein Geheimnis um die Existenz von Midori. Allerdings wird das System vom Konzern nur als Forschungsprojekt bezeichnet. |
geld-online vom 05.08.2008 |